Sozialzentrum St. Elisabeth - Tafelladen Rat und Tat - Effata Weltladen - Kindergarten St. Elisabeth

FAQ - Frequently Asked Questions

> Was ist die Heidelberger S?dstadt-Tafel?
> Wer tr?gt die Heidelberger S?dstadt-Tafel?
> Verbandliche Organisation
> Wann ist der Tafel-Laden ge?ffnet?
> Warum ist es sinnvoll, die Heidelberger S?dstadt-Tafel im neuen Gemeindezentrum St. Elisabeth einzurichten?
> Wer ist berechtigt, in der Heidelberger S?dstadt-Tafel einzukaufen?
> Wie kann man im Tafelladen einkaufen?
> Wie kommt man an einen Kundenausweis?
> Welche Waren werden angeboten?
> Was kosten die Lebensmittel?
> Wer arbeitet in dem Laden?
> Welche Anliegen verfolgt der effata-Laden?


Was ist die Heidelberger S?dstadt-Tafel?
Es handelt sich um ein Projekt f?r bed?rftige Menschen, das ab 2009 in der Heidelberger S?dstadt realisiert werden soll. Geplant ist derzeit ein Laden mit einer Bistroecke. Das Projekt soll allen Personen offen stehen, die mit einem extrem knappen Budget klar kommen m?ssen wie z.B. Empf?nger von Sozialleistungen.

Wer tr?gt die Heidelberger S?dstadt-Tafel?
Die Kirchengemeinde St. Michael hat den Ansto? dazu gegeben und wird in einem Neubau R?ume daf?r bereitstellen. Die Verb?nde Caritas und SKM haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die Gesch?ftsf?hrung wird beim Caritasverband liegen.

Verbandliche Organisation
Die Heidelberger S?dstadt-Tafel ist Mitglied des Baden-W?rttembergischen Tafel-Landesverbands. Durch diese Einbindung sind die Schulung der Mitarbeiter im Rahmen von regelm??ig angebotenen Fortbildungen (z. B. Lebensmittelhygiene) und weitere Unterst?tzung (z. B. Anschaffung von K?hlfahrzeugen) gesichert.

Wann ist der Tafel-Laden ge?ffnet?
Der Laden ist derzeit an drei Tagen ge?ffnet, immer am Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 12.30 Uhr.
Einrichtungen k?nnen in der Regel ab ca. 10.00 Uhr den Laden erreichen (um Bedarf f?r die Einrichtung zu kl?ren oder um f?r Klienten Ausweise erstellen zu lassen). In diesen Zeiten ist das Mobiltelefon 0170-9036816 im Laden eingeschaltet.

Warum ist es sinnvoll, die Heidelberger S?dstadt-Tafel im neuen Gemeindezentrum St. Elisabeth einzurichten?
Gemeinsam mit dem Caritas-Haus und der Sozialstation Heidelberg-S?d wird die Heidelberger S?dstadt-Tafel mit ihrem Bistro-Laden ein soziales Zentrum bilden. Die Beratungsangebote der verschiedenen Einrichtungen erg?nzen sich. Bereits heute ist festzustellen, dass das Beratungsangebot der Caritas an Tagen, an denen der Tafelladen ge?ffnet hat, in einem gr??eren Ma?e in Anspruch genommen wird. Es k?nnen damit mehr Menschen erreicht werden.
Hinzukommt, dass die R?umlichkeiten in der Kirschgartenstra?e in der Heidelberger S?dstadt nicht in dem Umfang auf dem ??ffentlichen Pr?sentierteller? liegen, wie L?den in zentraleren Lagen. Die Lage gew?hrleistet damit auch in einem gewissen Umfang den Schutz der Privatsph?re der Kunden. Damit ist bei den Tr?gern die Hoffnung verbunden, mehr Menschen mit ihren Angeboten zu erreichen (Senken der Hemmschwelle). Trotzdem ist der Laden gut mit ?ffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Mit der Heidelberger S?dstadt-Tafel, dem effata-Laden und deren unmittelbarer N?he zum Caritas-Haus setzt die katholische Kirche ein sichtbares Zeichen sozialpolitischen Engagements.


Wer ist berechtigt, in der Heidelberger S?dstadt-Tafel einzukaufen?
Berechtigt sind Empf?nger ?ffentlicher Leistungen (Wohngeld, ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, ?), Inhaber des Heidelberg-Passes oder Bezieher geringer Einkommen (750 ? f?r die erste, 250 ? f?r jede weitere Person im Haushalt).
Au?erdem k?nnen nach Absprache auch soziale Einrichtungen oder Initiativen (z. B. Fr?hst?ckswochen) Lebensmittel abholen.

Wie kann man im Tafelladen einkaufen?
Dazu ben?tigen berechtigte Kunden einen Ausweis. Dieser wird direkt im Laden ausgestellt.

Wie kommt man an einen Kundenausweis?
Direkt im Laden bekommt einen Ausweis, wer ein geringes Einkommen nachweist (z.B. mit dem Rentenbescheid, mit einem Bescheid ?ber Sozialleistungen ? im Laden wird eine Kopie erstellt).
Gerne k?nnen Einrichtungen (z. B. Caritas) f?r ihre Klienten den Ausweis ausstellen lassen, um diesen dann pers?nlich auszuh?ndigen (legen Sie einfach die kopierte Bescheinigung und die Adresse der Person vor).

Welche Waren werden angeboten?
Aktuell werden nur Lebensmittel verkauft.
Geplant ist k?nftig auch ein Angebot von anderen Artikeln des t?glichen Bedarfs und der glegentliche  Verkauf von Kleidern, Kinderausstattung, Haushaltsgegenst?nden und Spielsachen.

Was kosten die Lebensmittel?
Die Kunden zahlen einen Preis im Bereich von 10% bis 30% des regul?ren Preises.

Wer arbeitet in dem Laden?
Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten diesen Dienst ehrenamtlich. Diese Dienste werden f?r jeden Termin vereinbart ? niemand muss regelm??ige Verpflichtungen eingehen.
M?glicherweise k?nnen weitere Personen ?ber Arbeitsgelegenheiten (sog. ?1-Euro-Jobs?) eingestellt werden.
Die Koordination der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt bei Heike Fillbrandt (SKM Wohnungslosenhilfe), Telefon 163659.

Welche Anliegen verfolgt der effata-Laden?

Der Faire Handel will die Ungerechtigkeiten des Welthandels bewusst machen. Er ist entwicklungspolitisches Instrument, um die Ungerechtigkeiten des Welthandels zu verdeutlichen. Er ruft den einzelnen Konsumenten auf, seine Konsumgewohnheiten zu ?berpr?fen und zu ver?ndern. Angesichts von Klimawandel und Globalisierung ist ein Umdenken aller notwendig.
Nach wie vor gibt es fast 1 Milliarde Menschen, die in extremer Armut leben (d.h. haben weniger als 1 Dollar t?glich zur Verf?gung). Etwa 820 Mio. Menschen leiden an Hunger. T?glich sterben 25.000 Menschen an Hunger
Armut bedeutet schlechte Gesundheitsversorgung (z.B. im s?dlichen Afrika ist fast jeder 4. HIV-infiziert), hohe Kindersterblichkeit, mangelnde Bildung, extreme Formen von Kinderarbeit. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Kleinbauern leben vielfach in Subsistenzwirtschaft (von der Hand in den Mund), Naturkatastrophen k?nnen nicht bew?ltigt werden.
Konsumenten wissen vielfach nicht, dass    ?.
- f?r Kleinbauern der Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Produkte meist die einzige M?glichkeit ist, Einkommen zu erzielen, um damit Gesundheit, Bildung, Mobilit?t und Anschaffungen bezahlen zu k?nnen,
- die Preise vieler landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Kaffeepreise (aber auch) auf dem Weltmarkt vielfach nicht mal mehr die Produktionskosten decken
- subventionierte Agrarexporte aus den Industriestaaten kleinb?uerliche M?rkte zerst?ren. Z.B. ist in Mozambique, das Zucker eigentlich am kosteng?nstigsten produzieren k?nnte, EU-Zucker billiger als heimischer Zucker.
- z. B. unser Wunsch nur Gefl?gelbrust essen zu wollen, dazu f?hrt, dass der Verkauf der restlichen Teile nach Westafrika dort die Gefl?gelzucht zerst?rt.
- die Milch- und Viehwirtschaft in den Industriel?ndern zu einem steigenden Bedarf an Viehfutter f?hrt, wof?r Regenw?lder gerodet werden, um gentechnisch manipuliertes Soja anzubauen, das mit unvorstellbaren Mengen an Pestiziden behandelt wird. Nebeneffekt ist, dass die heimische Bev?lkerung nicht mehr wei?, wovon sie leben sollen, weil bis auf das Soja alles andere zerst?rt wird.
- viele landwirtschaftliche Rohprodukte zollfrei importiert werden k?nnen, auf den Import von Fertigerzeugnissen (ger?steter Kaffee statt Rohkaffee, Erdnussbutter statt Erdn?sse) aber immense Einfuhrz?lle gezahlt werden m?ssen, um zu gew?hrleisten, dass diese Wertsch?pfung im Verbraucherland erfolgt.
- die Entwicklungsl?nder durch Weltbank, IWF und WTO gezwungen werden, ihre M?rkte f?r Produkte aus dem Norden zu ?ffnen.
- eine Development-Box (ein Vorschlag im Rahmen der WTO-Verhandlungen, der z.B. Mozambique in die Lage versetzen w?rden, sich vor billigem EU-Zucker oder US-Getreide zu sch?tzen) von den Industriestaaten verhindert wird.


Startseite